Barrierefreie Webseiten – Prinzip der Robustheit

Christian Schrofler 07. Januar 2016 0
Barrierefreie Webseiten – Prinzip der Robustheit

Im letzten Teil dieser 5-teiligen Blogserie geht es um das 4.Prinzip:

Prinzip der Robustheit

Inhalte müssen demnach robust genug sein, damit sie zuverlässig von einer großen Anzahl an Benutzeragenten (z.B. Webbrowsern) einschließlich assistierender Technologien interpretiert werden können.

Zur Umsetzung für den Programmierer einer Webseite gibt es eine Richtlinie und insgesamt 2 Kriterien.

Richtlinie 4.1 Kompatibel (Stufe A):
Maximieren Sie die Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen Benutzeragenten, einschließlich assistierender Techniken

Zweck dieser Richtlinie ist die Unterstützung der Kompatibilität mit derzeitigen und zukünftigen Benutzeragenten (z.B. Webbrowsern), vor allem aber mit assistierenden Technologien. Das wird in zweierlei Hinsicht gemacht: (1) Es wird sichergestellt, dass Autoren keine Dinge machen, die assistierende Technologien unterbrechen (z.B. schlechte Textauszeichnungen) oder überlisten (z.B. durch unkonventionelle Textauszeichnungen oder Codes) und (2) Informationen werden in standardisierter Art und Weise dargestellt, so dass assistierende Technologien damit interagieren können.

Da sich Technologien rasch verändern und es den Entwicklern von assistierenden Technologien schwer fällt dabei mitzuhalten, ist es notwendig, dass der Inhalt bestimmten Konventionen folgt und mit API-Schnittstellen kompatibel ist. Nur so können assistierende Technologien mit neuen aufkommenden Technologien mithalten.

Quelle: w3.org

Abbildung: Barrierefreie Webseiten – Prinzip der Robustheit. Älterer Dame mit Brille am Computer.
Shutterstock.com: Bildnummer: 239507347, Urheber: Ollyy

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